Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 Augenblicks-Meditationen
1 5   A U S F L Ü G E    I N S    H I E R    U N D   J E T Z T

ERDEN
Die Fußsohlen zu spüren aktiviert und erdet. Reiben Sie mit den Fußsohlen auf dem Boden, als würden Sie einen Sandhügel platt reiben. Stehen Sie ruhig und spüren Sie die Wärme in den Fußsohlen. Atmen Sie bewusst und spüren Sie Ihre Zehen.  Bleiben Sie mit der Wahrnehmung bei den Füßen. Aus der Verbundenheit heraus strecken Sie die Arme nach oben und legen die Handinnenflächen aneinander. Dehnen Sie sich beim Einatmen nach links, beim Ausatmen nach rechts. Noch zwei Mal. Senken Sie die Arme.

Spüren Sie im Stehen Ihre Fußsohlen, die Kniekehlen, das Becken. Fühlen Sie, wie warm und durchströmt Arme, Hände und der Rumpf sich anfühlen.

Wenn wir aus dem Gleichgewicht geraten, aus dem Tritt gekommen sind, aus der Spur kommen, dann gerät auch unsere Welt aus den Fugen. Wir können  dann bewußt mit kleinen Dingen Kontakt zu uns und unserer Natur aufnehmen. Wir finden unseren Rhythmus wieder, zur inneren Ordnung, unserer Struktur.

 1-3 Minuten

 

ATEMKISSEN
Wir atmen ein und aus. Ganz ohne unser Zutun. Warum also sollten wir uns darum kümmern? Der vietnamesische Zen-Meister Thich Nath Hanh sagt, dass der Atem für uns ein Kissen ist, auf dem wir ausruhen dürfen. Ein Atemkissen. Glück ist, den Atem zu spüren und zu denken: "Ich atme AUS". "Ich atme EIN". Es ist wundervoll. Es bringt mich augenblicklich zu mir.

Stellen Sie sich einen Timer auf eine Minute. Schließen Sie die Augen und spüren Sie tief in ihre Mitte hinein.
Denken Sie: "Ich atme AUS. - Ich atme EIN".

Eine Minute. Wie fühlt es sich danach an, tief in Ihnen?
Wenn Ihnen die Übung gefällt, dehnen Sie sie nach einigen Tagen Stück für Stück um ein weitere Minuten aus.
1 Minute oder länger

 

BLÜTENDUFT
Atmen Sie langsam tief ein und spüren Sie, wie sich Bauch und Brust mit Luft füllen. Stellen Sie sich vor, dass Sie dabei den Duft einer wunderschönen Blüte einatmen und genießen Sie! Lassen Sie die Luft beim Ausatmen doppelt so lange ausströmen und fühlen Sie dabei den feinen Luftsstrom in der Nase. Zählen Sie mit: Atmen Sie vier Sekunden lang ein, nehmen Sie den zarten Duft und den kühlen Luftstrom in der Nase wahr.  Anschließend lassen Sie den Atem sechs bis acht Sekunden lang ausströmen.
1 Minute oder länger

 

IM GEHEN ANKOMMEN
Bewusst gehen ist eine der wirksamsten Übungen, um sich zu innerlich zu sammeln, seinen persönlichen Rhythmus zu finden und sich von Kopf bis Fuß mit sich und der Welt zu verankern.
Stellen Sie sich einen Timer auf drei Minuten. Stehen Sie dann am besten barfuß aufrecht, schließen Sie für einen Moment die Augen und spüren Sie Ihre Fußsohlen. Wenn Sie möchten, strecken Sie sich noch einmal ausgiebig nach oben und heben die Arme über den Kopf. Öffnen Sie jetzt Ihre Augen nur so weit, dass der Blick Richtung Boden gesenkt bleibt. Gehen Sie den ersten Schritt. Spüren Sie, wie die Ferse aufsetzt, dann die Ballen und wie Sie abrollen über die Zehen. Gehen Sie den zweiten Schritt.
Je langsamer Sie gehen, desto genauer können Sie spüren. Wie fühlt es sich an, wenn Ihre Füße den Boden berühren? Wie fühlt sich die Bodenoberfläche an? Nehmen Sie wahr, wie Sie Ihr Gewicht verlagern. Wie atmen Sie? Können Sie einen Rhythmus finden? Zum Beispiel einen Schritt einatmen, zwei Schritte ausatmen?
3 Minuten oder länger

 

ZEIT-PARADOXON
Stellen Sie einen Kurzzeitwecker auf zwei oder drei Minuten und gehen Sie einer Alltagsroutine nach. Schauen Sie sich dabei zu, als würden Sie wie in einem Film handeln. Zwei Minuten lang läuft der Film in Zeitlupe ab. Egal, was Sie tun, machen sie es doppelt so langsam. Gehen Sie langsam in einen Raum. Putzen Sie Ihre Zähne in Zeitlupe. Hängen Sie einen Mantel an die Garderobe. Verlangsamen Sie. Öffnen Sie die Türe langsam, setzen Sie sich in Zeitlupe auf einen Stuhl, essen Sie ganz langsam. Bleiben Sie bei dieser einen Tätigkeit mit jeder Faser Ihrer Aufmerksamkeit. Nehmen Sie wahr, wie Sie dabei atmen. Was Sie dabei denken. Welche Bewegungen im Detail ablaufen, ohne dass Sie bisher davon wußten. Beobachten Sie Gefühle oder Erinnerungen, die auftauchen. Halten Sie die Zeit geduldig aus? Zwei bis drei Minuten, nicht länger.
Wenn Sie dies täglich mehrmals zu verschiedenen Zeiten üben (zum Beispiel mit einer Erinnerung im Smartphone), werden Sie Ihre Handlungen intensiver und bewußter genießen. Paradoxerweise werden Sie nicht weniger, sondern mehr Zeit für sich haben. Und Glück empfinden im einfachen Tun.

 

SUFI-KREISE
Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder auf ein Sitzkissen. Legen Sie die Hände auf die Knie und kreisen Sie Ihren Oberkörper aus der Hüfte heraus. Halten Sie den Kopf in der Mitte. Wenn sie nach vorne kreisen atmen sie ein und wenn sie nach hinten kreisen, atmen sie aus. Nach vorne wölben Sie den Brustkorb nach vorn. Nach hinten runden Sie den Rücken.
Nach etwa 60 Sekunden kreisen Sie in die andere Richtung.
Die Übung stammt aus dem Kundalini-Yoga. Sie lockert die Wirbelsäule und massiert die Bauchorgane.
2 - 3 Minuten

 

LACHYOGA
Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder legen Sie sich auf den Rücken. Schließen Sie die Augen. Lächeln Sie. Nach einer Minute beginnen Sie zu lachen. Einfach so. Erst wird es sich künstich anfühlen. Machen Sie weiter. Lachen Sie eine Minute durch. Spüren Sie die Bauchmuskeln. Egal was Ihnen durch den Kopf geht, lachen Sie weiter. Spätestens nach ein paar Tagen werden Sie von Herzen lachen.
Wenn Sie weiterüben möchten, suchen Sie nach Osho Lachmeditation.
Osho empfiehlt, den Tag damit zu beginnen.
2 Minuten

 

GLÜCKSLÄCHELN 
Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder auf ein Kissen. Richten Sie sich bequem auf und atmen Sie ein paar mal ein und aus. Schließen Sie die Augen. Spüren Sie Ihre Füße und Beine und lächeln sie in Füße und Beine hinein. Spüren Sie den Kontakt zum Boden. Spüren Sie nun Ihren Rücken und Ihren Kreuzbeinbereich. Lächeln Sie in Kreuzbeinbereich und Rücken hinein. Spüren Sie die Aufrichtung, die Leichtigkeit. Spüren Sie nun Bauch und Ihren freien Atem. Lächeln Sie in den Bauch hinein. Spüren Sie den Brustkorb und lächeln in Ihr Herz hinein. Spüren Sie Freude und Gelassenheit. Spüren Sie  nun Schultern und Hals und schenken ihnen ein Lächeln. Spüren Sie, wie weit und gelöst sich diese Region anfühlt. Lächeln Sie nun in Ihr Kinn hinein, spüren Sie die Zunge im Mund, lächeln Sie in Wangen, Augen und Stirn. Genießen Sie das Gefühl von Weite und Ruhe. Und nun lassen Sie Ihr Lächeln auf Ihrem Scheitel ruhen und von dort über den ganzen Körper fließen wie einen sanften Wasserstrahl. Nehmen Sie  ihren ganzen Körper wahr, durchströmt von ihrem Lächeln. Werden Sie sich der Menschen um Sie herum bewusst (Familie, Freunde, Arbeitskollegen) und lächeln Sie Ihnen innerlich zu. Werden Sie sich des Raumes bewusst, in dem Sie sich befinden oder nehmen Sie die Landschaft wahr und lächeln in ihre Umgebung hinein. Denken Sie an einen oder mehrere Menschen, die sie kennen und lächeln Sie ihnen zu. Spüren Sie die Erde unter sich und lächeln Sie in die Erde hinein. Schauen Sie innerlich zum Himmel hinauf und lächeln in die Weite des Himmels hinein. Dehnen Sie ihre Bewusstheit in alle Richtungen aus und verweilen Sie ein paar Atemzüge im Gefühl von Verbundenheit und Weite.

 

SONNE IM HERZEN
Stellen Sie sich in der Mitte Ihrer Brust eine Sonne vor, einen goldenen funkelnden Ball. Lächeln Sie, ziehen Sie die Mundwinkel nach oben. Stellen Sie sich vor, die Sonne in Ihrem Herzen wird immer größer, das Leuchten mit jedem Atemzug strahlender. Atmen Sie zur Sonne im Herzen hin ein. Beim Ausatmen lassen Sie die Sonne in alle Richtungen strahlen. Sie wächst über Ihre Körpergrenzen hinaus, und breitet sich um Sie herum in den Raum und  in die Landschaft aus. Wärme, Licht und Energie fließen. Über Ihnen dehnt sich  ein blauer Himmel. Sie schauen hinauf und atmen Weite in Ihr Herz, fühlen das Gold der Sonne mit jedem Atemzug.
1 Minute

 

BIENENSUMMEN
Die Bienen summen. Brahmari (Biene) heißt eine einfache Übung, die Sie sitzend oder stehend ausführen können. Summen Sie nach Herzenlust auf einem Ton und spüren Sie in die Mitte Ihres Brustkorbs. Das ist die weibliche Biene. Wenn Sie wieder einatmen, erzeugen Sie einen Schnarchton in der Kehle. Das ist die männliche Biene.
Summen reinigt die Kehle, lockert die Stimme, macht den Kopf frei. Und es erzeugt Freude im Herzen.
1 – 3 Minuten

 

SINGEN  BESCHWINGT

Vokale tönen wirkt wie eine Klangschale. Die Vibrationen schwingen in unterschiedlichen Regionen des Körpers besonders intensiv und beleben die dortigen Energiezentren:
i –  schwingt im Kopf, stimuliert den Hypothalamus
e – heilt in der Kehle
a – öffnet den Herzensraum im Brustkorb, regt Herz und Lungen an.
o – breitet sich vom Bauch konzentrisch aus und schwingt im Herzen. Es wirkt umfassend, ganzheitlich
u – vibriert im unteren Bauchraum und stimuliert den Beckenboden
e und i kombiniert lösen Verspannungen im Nacken.

Statt laut zu singen können Sie beim Ausatmen an die Vokale denken. Auch das wirkt!

 

SCHÖNHEIT  SCHAUEN
Legen Sie die Fingerspitzen Ihrer Hände aneinander, überkreuzen Sie nur die Daumen. Die Handflächen berühren sich nicht. Halten Sie die Hände so vor Ihren Nabel, dass die Finger nach vorne zeigen. Schließen Sie die Augen. Halten Sie sie für fünf bis acht Atemzüge geschlossen. Öffnen Sie die Augen jetzt ganz langsam. Schauen Sie sich langsam um. Betrachten Sie alles um Sie herum eine Minute lang mit Wertschätzung.
1 Minute

 

COOL DOWN
Rollen Sie die Zunge nach oben, bis die Zungenspitze den Gaumen berührt. Mit leicht geöffnetem Mund atmen Sie ein, so dass ein zischender Laut entsteht. Halten Sie die Luft ein paar Sekunden an und atmen Sie durch die Nase wieder aus. Die Übung hilft gegen Heißhunger, Müdigkeit, unangenehme Hitzeempfindungen. Sie wirkt auch lindernd bei Schmerz und Entzündung. Die Übung heißt Sitkari und stammt aus dem Yoga. Sie ist Teil des "Pranayama", der Beherrschung der Lebensenergie durch den Atem.
1 - 3 Minuten

 

SO HAM
Das Sanskrit-Mantra SO HAM bedeutet ICH BIN. Mir gefällt besonders eine Version von Dinah Rodrigues, der brasilianischen Erfinderin des Hormonyoga. Sie eignet sich, um innere Ruhe zu finden und die Gedanken zu fokussieren. Setzen Sie sich auf die Fersen  oder auf einen Stuhl. Bringen Sie in beiden Händen die Spitzen von Daumen und Zeigefinger zueinander und legen Sie die Arme locker gestreckt auf ihren Beinen ab. Singen Sie auf einem beliebigen Ton die Silbe "Soooo" und heben dabei den rechten Arm nach vorne und nach oben bis auf Schulterhöhe in die Waagrechte. Singen Sie in etwas tieferer Tonlage die Silbe "Ham". Dabei senken Sie den rechten Arm zurück zu Ihrem Bein und heben gleichzeitig den linken Arm nach vorne in die Waagrechte auf Schulterhöhe.
Singen Sie anschließend wieder "Soooo", ohne die Arme zu bewegen. Bei "Ham" senken Sie den linken Arm und heben den rechten nach oben in die Waagrechte. Beim den folgenden "Soooo" bleibt der gehobene Arm jeweils in seiner Stellung. Bei "Ham" tauschen Sie jedesmal die Arme.

TeilnehmerInnen aus meinen Kursen bestätigten mir, dass die Übung sie zentriert und ihnen ein Gefühl von innerer Reinigung und Sammlung gibt.
3 - 11 Minuten

 

TANZEN
Tanzen macht den Körper zum Musikinstrument für die Meditation. Zitat Osho: "Vergiss den Tänzer, das Zentrum des Egos. Werde zum Tanz. Das ist die Meditation. Tanze so hingebungsvoll, dass du darüber völlig vergisst, dass du tanzt. Fühle immer mehr, dass du der Tanz bist. Die Trennung muss verschwinden, dann wird daraus eine Meditation."

Hier gibt es keine Zeitangabe. Manchmal genügen ein paar Minuten zwischendurch zu entspannender Musik, um sich dem Tanz hingeben zu können. Tanzen erdet und verbindet mit dem Kosmos.

K O N T A K T   &   T E R M I N E   2 0 1 9    

 N E U !

Hatha-Yoga-Kurs für die Frau - für Gesundheit und innere Balance (mit Krankenkassen-Zertifikat) 140 € ,

10 x 90 Min., Montag  (außer in den Schulferien)

Montag  18:15 -19.45 Uhr 10 x 90 Min.ab  23.9.2019 bis 02.12.2019 

N E U !

KOMPAKTKURS am WOCHENENDE

Hatha-Yoga für die Frau - für Gesundheit und innere Balance (mit Krankenkassen-Zertifikat140 € ,

Sa. 28.09.2019 und So. 29.09.2019

Samstag  14:30 -17:30 Uhr , Sonntag 10:00 - 16:30 inkl. Mittagspause

 

Hatha-Yoga-Kurs mit Klang - für Gelassenheit und Energie (Krankenkassen-Zertifikat)

10 x 90 Min., Dienstag  und Freitag  (außer in den Schulferien) 130 

KURS 1  Frühjahr  DIENSTAG   8:30 -10.00 Uhr 10 x 90 Min.ab  8.1.2019 bis 26.3.2019  (Anfänger und  Wiedereinsteiger)

KURS 2 Sommer  DIENSTAG   8:30 -10.00 Uhr 10 x 90 Min. ab  8.10.2019  bis 3.12.19 (Anfänger und Wieder-Einsteiger)

KURS 3 Herbst 2019   8 x 90 Min., Dienstag  108
Dienstag 8:30 -10.00 Uhr 10 x 90 Min. ab  8.10.2019  bis 3.12.19 (Anfänger und Wieder-Einsteiger)

 

Hatha-Yoga-Kurs mit Klang - für Achtsamkeit und Entspannung (Krankenkassen-Zertifikat)  Kurs 130 €

10 x  90 Min. , Montag, 18.30 - 20.00 Uhr  (außer in den Schulferien) 

KURS            10 x 90 Min.   (Anfänger und bereits Erfahrene)

Derzeit wird dieser Kurs nicht angeboten.

 

Hatha-Yoga - Energie und Entspannung für Jugendliche ab 13 (Krankenkassen-Zertifikat)  Kurs nachmittags, 80

10 x 60 Min., Nachmittags / 14.15 -15.15 Uhr (außer in den Schulferien) derzeit nicht im Angebot

Chakra-Yoga mit Cello und Mantra 2019  7 Abende (25. Jan.; 22. Feb; 28.April; 17. Mai; 28.Juni; 18. Okt; 29. Nov.),

Freitag 19-21.00 h, je 22

Mantrasingen   nach Vereinbarung

Ayurveda: Typbestimmung und Massage 

Rücken- und Abhyanga-Massage  20 - 60 Minuten: 30 - 60 €,

 Typbestimmung und Anleitung zur Selbstmassage  90

Hormonyoga-Coaching: Individuelles Coaching in drei Einheiten zu je 90 Minuten: 225 €/h, Termin-Vereinbarung individuell.

 Ihr Atemtyp: Typbestimmung, individuelles Coaching für Haltung, Stimme und Wohlbefinden in Yoga, Beruf und Alltag: Minuten, 90

ANMELDUNG: Hier können Sie Fragen stellen, einen Kurs buchen, den Newsletter abonnieren oder einen Termin vereinbaren.

Durch * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.